this post was submitted on 17 Apr 2025
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Ergebnis: Mehr als Atheisten und Religiöse gaben Agnostiker an, mit Entscheidungen lange zu zögern und zu hadern. Eine solche Unentschlossenheit ist mit Ängsten und Depressionen verbunden. Die aktuelle Studie bestätigte das: Agnostiker beschrieben sich als emotional instabiler. Außerdem suchten sie vermehrt »nach Alternativen im Leben«. Darin zeigt sich einerseits ihre ausgeprägte Offenheit, aber auch ein Hang zu Perfektionismus und Unzufriedenheit.
Das passt zu einer weiteren Eigenheit von Agnostikern: Sie neigten weniger als Gläubige und Atheisten dazu, sich selbst durch eine rosarote Brille zu sehen. Die religiösen Befragten etwa hielten sich für besonders sozial – zu Unrecht, wie frühere Studien bereits belegten. Allerdings tut eine solche verzerrte Selbsteinschätzung in der Regel eher gut. Agnostiker dagegen machen sich das Leben schwer, indem sie sich nicht so leicht zufriedengeben: nicht mit sich selbst und nicht mit einer Glaubensentscheidung.

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[–] CyberEgg@discuss.tchncs.de 10 points 1 week ago (42 children)

Naja, sind halt auch nur Statistiken, und Korrelation ist keine Kausalität. Auf mich als selbstgelabelten Atheisten trifft das meiste da auch zu, auf einen agnostischen Kumpel gar nichts.

Agnostiker waren mir immer von der Grundeinstellung sympathischer als Atheisten.

Rein aus Neugier, warum?

[–] bleistift2@sopuli.xyz -1 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (41 children)

Agnostiker waren mir immer von der Grundeinstellung sympathischer als Atheisten.

Rein aus Neugier, warum?

Mir geht’s genauso. Wer glaubt, er könne mit Sicherheit ausschließen, dass es einen Gott gibt, ist für mich genauso engstirnig wie jemand, der überzeugt ist, es gebe einen. Beide halten an unbeweisbaren Grundsätzen fest und sind dabei so arrogant, zu behaupten, sie hätten definitiv Recht.

[–] b_tr3e 17 points 1 week ago (28 children)

Moment mal. Wer behauptet, es gäbe irgendetwas, der muss dessen Existenz belegen. Nicht umgekehrt. Ansonsten könnte jeder alles behaupten und es "wäre einfach so", weil man eine Aussage ohne Evidenz eben auch nichr falsifizieren kann. Das ist Logik, nicht Arroganz. Letztere würde ich eher Leuten unterstellen, die ihr Nichtwissen als allgemeingültige Tatsache hinstellen. Das und ein unschönes Maß an Dummheit.

[–] windpunch 0 points 1 week ago

Stimme ich nicht ganz zu. Wer eine Behauptung aufstellt, muss diese Beweisen.

Wenn ich sage, es gäbe einen Gott, muss ich das beweisen.

Wenn ich sage, es gäbe keinen Gott, muss ich das beweisen.

Vor einem Gericht bist du schuldig, oder nicht schuldig (= "keine Schuld konnte bewiesen werden"), niemals unschuldig. Studien finden einen Zusammenhang, oder sie konnten keinen finden. Sie sagen nie, dass es keinen gibt.

Existenz anzunehmen, ohne einen Hinweis darauf zu haben, ist jedoch nicht sinnvoll. Siehe Einhörner und andere Beispiele, die hier bereits genannt wurden.

Meine Formulierung ist "Mir ist kein guter Hinweis für die Existenz eines Gottes bekannt."

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